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	<title>Gesellschaft Archive - Licht &amp; Schatten</title>
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	<description>Foto-Website von Christian Fürst</description>
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		<title>Glüh-Weihnachtsmarkt Hamburg</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Dec 2025 11:51:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Millionen kleiner und kleinster LED-Lampen beleuchten den größten Hamburger Weihnachtsmarkt am Rathauslatz Die Bilder zu diesem Bericht finden Sie HIER&#160; Englische Fassung am Ende dieser story Deutschlands zweitgrößte Stadt hat nicht nur den größten Hafen des Landes und das zurzeit auffälligste deutsche Konzerthaus (die Elbphilharmonie). Hamburg bietet in den Wochen vor Weihnachten seinen 1,9 Millionen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 11px;">Millionen kleiner und kleinster LED-Lampen beleuchten den größten Hamburger Weihnachtsmarkt am Rathauslatz</span></em></p>
<p><a href="https://www.licht-und-schatten.eu/projekt/glueh-weihnachtsmarkt-hamburg/">Die Bilder zu diesem Bericht finden Sie HIER</a>&nbsp;</p>
<p>Englische Fassung am Ende dieser story</p>
<p>Deutschlands zweitgrößte Stadt hat nicht nur den größten Hafen des Landes und das zurzeit auffälligste deutsche Konzerthaus (die Elbphilharmonie). Hamburg bietet in den Wochen vor Weihnachten seinen 1,9 Millionen Bürgern und seinen vielen Gästen einen der schönsten Weihnachtsmärkte zum Besuch an.<span id="more-9552"></span> Ganz sicher ist Hamburgs Weihnachtsmarkt auch einer der größten im Lande. Zahlreiche Holzhäuschen und &#8211; Hütten verteilen sich über die gesamte Innenstadt. Oft öffnen Weihnachtsmärkte rund um den Rathausplatz schon Wochen vor dem ersten Advent, und praktisch die ganze Innenstadt duftet in der Weihnachtszeit intensiv nach Glühwein, Bratwurst oder Weihnachtsgebäck.</p>
 [<a href="https://www.licht-und-schatten.eu/glueh-weihnachtsmarkt-hamburg/">See image gallery at licht-und-schatten.eu</a>] 
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 11px;"><em>Zehntausende Lämpchen bilden diesen riesigen und gar nicht &#8220;kühl&#8221; wirkenden Weihnachtsbaum</em></span></p>
<p>Tourismus-Statistiker zählen auf dem Hauptmarkt jährlich etwa 80+ massiveHolzhütten. Damit kann der Markt offiziell zwar nicht mit dem international berühmteren Nürnberger &#8220;Christkindlesmarkt&#8221; mithalten, auf dem 160 bis 180 &#8220;Standler&#8221; Glühwein, Lebkuchen, Bratwürste oder kunstvolles Weihnachtsspielzeug verkaufen. Der Dresdner &#8220;Striezelmarkt&#8221; bietet sogar 200 Hütten und Verkaufsstände an. Doch wie seine großen Konkurrenten zieht auch der Hamburger Markt&nbsp; jährlich etwa zwei Millionen Besucher und mehr an. Nicht zuletzt, weil die treuen Hamburger Gäste oft &#8220;Mehrfachbesucher&#8221; sind.</p>
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<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 11px;">traditionelles Kunsthandwerk ist ein fester Bestandteil der Weihnachtsmärkte</span></em></p>
<p style="font-size: 11px;"><span style="font-size: 16px;">Insgesamt zählt die Hansestadt rund um Weihnachten Dutzende, mehr oder weniger gemütliche Märkte. Traditionell werden hier sehr viele hübsche, aber auch nutzlose Dinge verkauft; vom nostalgischen Holzspielzeug aus dem Erzgebirge bis zum nachhaltigen Dildo auf dem &#8220;erotischen&#8221; Weihnachtsmarkt von St. Pauli. Doch mehr und mehr sind solche Geschenkartikel zur Nebensache geworden. Die Weihnachtsmärkte im Stadt-Staat ziehen täglich Zehntausende an, wobei die Geselligkeit bei Glühwein, Bratwürsten, Schaschlick, aber auch Lebkuchen oder Crepes zur Einstimmung auf das &#8220;Fest der Feste&#8221; im Mittelpunkt steht.</span></p>
 [<a href="https://www.licht-und-schatten.eu/glueh-weihnachtsmarkt-hamburg/">See image gallery at licht-und-schatten.eu</a>] 
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 11px;">Der schwere Dunst von heißem Glühwein oder Punsch zieht durch die ganze Innenstadt</span></em></p>
<p>Mehr als drei Millionen Gäste dürften es insgesamt über Weihnachten 2025 bei insgesamt freundlichem Winterwetter gewesen sein. Dabei tranken sie insgesamt wohl 150 000 Liter Glühwein, melden die Statistiker. Immer mehr Märkte in der Stadt haben angesichts der Nachfrage die Standdauer ihrer Geschäfte in den vergangenen Jahren über die klassische Adventszeit verlängert. Einige sind bis zum Neujahrsfest geöffnet. Der zentrale Markt vor dem Rathaus wurde allerdings auch in diesem Jahr bereits am sogenannten Heiligen Abend wieder abgebaut. Doch trotz der ausgeweiteten Öffnungszeiten lagen die Umsätze in diesem Jahr &#8211; auch wegen gestiegener Preise von bis zu 5 Euro pro Becher Glühwein &#8211; etwas niedriger als im Vorjahr.</p>
<p>________________________________________</p>
<p><a href="https://www.licht-und-schatten.eu/projekt/glueh-weihnachtsmarkt-hamburg/">You can find the pictures for this report HERE</a></p>
<p>English version at the end of this story</p>
<p>Germany&#8217;s second largest city not only has the country&#8217;s largest port and currently the most striking German concert hall (the Elbphilharmonie). In the weeks leading up to Christmas, Hamburg offers its 1.9 million citizens and many visitors one of the most beautiful Christmas markets to visit. Hamburg&#8217;s Christmas market is certainly one of the largest in the country. Numerous wooden huts and stalls are spread across the entire city centre. Christmas markets around the town hall square often open weeks before the first Sunday in Advent, and practically the entire city centre is filled with the intense aroma of mulled wine, bratwurst and Christmas cookies during the festive season.</p>
 [<a href="https://www.licht-und-schatten.eu/glueh-weihnachtsmarkt-hamburg/">See image gallery at licht-und-schatten.eu</a>] 
<p>Tourism statisticians count around 80+ solid wooden huts on the main market square every year. This means that the market cannot officially compete with the internationally more famous Nuremberg ‘Christkindlesmarkt’, where 160 to 180 stallholders sell mulled wine, gingerbread, bratwurst and artistic Christmas toys. Dresden&#8217;s ‘Striezelmarkt’ even offers 200 huts and stalls. But like its big competitors, the Hamburg market attracts around two million visitors and more every year. Not least because the loyal Hamburg guests are often ‘repeat visitors’.</p>
 [<a href="https://www.licht-und-schatten.eu/glueh-weihnachtsmarkt-hamburg/">See image gallery at licht-und-schatten.eu</a>] 
<p><em>Traditional handicrafts are an integral part of Christmas markets</em></p>
<p>In total, the Hanseatic city has dozens of more or less cosy markets around Christmas. Traditionally, many pretty but also useless things are sold here, from nostalgic wooden toys from the Ore Mountains to sustainable dildos at the ‘erotic’ Christmas market in St. Pauli. But more and more, such gift items have become secondary. The Christmas markets in the city-state attract tens of thousands of visitors every day, with the focus on socialising over mulled wine, bratwurst, shashlik, gingerbread and crepes to get in the mood for the ‘fest of fests’.</p>
 [<a href="https://www.licht-und-schatten.eu/glueh-weihnachtsmarkt-hamburg/">See image gallery at licht-und-schatten.eu</a>] 
<p><em>The heavy haze of hot mulled wine or Punsch wafts through the entire city centre</em></p>
<p>More than three million guests are estimated to have visited over Christmas 2025, with generally pleasant winter weather. According to statisticians, they drank a total of 150,000 litres of mulled wine. In response to demand, more and more markets in the city have extended their opening hours beyond the traditional Advent season in recent years. Some are open until New Year&#8217;s Day. However, the central market in front of the town hall was dismantled again this year on Christmas Eve. But despite the extended opening hours, sales this year were slightly lower than last year, partly due to increased prices of up to £5 per cup of mulled wine.</p>
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		<title>Schwarz-Rot-Gold gegen den Regenbogen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 20:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Streetfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Bas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Königin der Drag-Queens, Olivia Jones, beim CSD in Hamburg English translation following this report Wenige Wochen nach ihrem Amtsantritt zeigt die neue Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ihre politischen Zähne. Als Vorsitzende bei Bundestagsdebatten geht sie nicht nur&#160; rigoros und oft im Feldwebelton gegen Regelverstöße von Abgeordneten vor. Nun gab sie auch noch bekannt, dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 11px;">Die Königin der Drag-Queens, Olivia Jones, beim CSD in Hamburg</span></em></p>
<p>English translation following this report</p>
<p><span style="font-size: 14px;"><em>Wenige Wochen <span style="font-size: 13px;">nach</span> ihrem Amtsantritt zeigt die neue Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ihre politischen Zähne. Als Vorsitzende bei Bundestagsdebatten geht sie nicht nur&nbsp; rigoros und oft im Feldwebelton gegen Regelverstöße von Abgeordneten vor. Nun gab sie auch noch bekannt, dass sie nicht zulasse, dass die weltweit als Symbol gegen die Verfolgung &#8220;sexuell andersdenkender&#8221; Menschen gedachte Regenbogenfahne am 26. Juli, der Christopher Street Day-Parade in Berlin auf dem Reichstag gehisst wird. </em></span><span id="more-8336"></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"><em>Dass ausgerechnet ihre Amtsvorgängerin, die neue SPD-Ko-Vorsitzende Bärbel Bas, kurz darauf ähnliches für ihr neues Arbeitsministerium verkündete, führte auch in der eigenen Partei zu Stirnrunzeln. Schließlich hatte Bas und deren CDU-Vorgänger Wolfgang Schäuble diesen symbolischen Akt zuvor stets genehmigt. Eröffnet die Union &#8211; ohne Gegenwehr der SPD &#8211; damit einen kleinen Kulturkampf nach dem Vorbild der Trump-Regierung in den USA? Sucht die Union von Friedrich Merz schon jetzt etwa die politische Nähe zur AfD? &#8211; Oder ist es Zufall, dass Klöckners Parteifreundin Karin Prien wenig später ein Verbot der Gender-gerechten Sprache für ihren Amtsbereich verkündete?&nbsp; </em></span></p>
 [<a href="https://www.licht-und-schatten.eu/schwarz-rot-gold-gegen-den-regenbogen/">See image gallery at licht-und-schatten.eu</a>] 
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14px;"><em>&nbsp;<span style="font-size: 11px;">kunstvolle Kopfbedeckung &#8211; CSD in München</span></em></span></p>
<p>Queere Menschen in Deutschland haben es zurzeit nicht leicht. &#8220;Hass und Hetze nehmen zu, Angriffe auf queere Menschen häufen sich&#8221;, beklagte die Bundesbeauftrage Sophie Koch am Samstag (4. Juli) vor der Christopher-Street-Day-Parade in Köln. &#8220;<span data-tt="{}">Jeden Tag werden </span><span data-tt="{}"> im Schnitt mindestens sechs Angriffe auf Lesben, Schwule, Bisexuelle, </span><span data-tt="{}">trans- und intergeschlechtliche sowie andere queere Menschen </span><span data-tt="{}">registriert&#8221;, meinte ihr Amtskollege Sven Lehmann unter Berufung auf die jüngste Kriminalstatistik des Bundes. Das seien 50 Prozent mehr als vor einem Jahr. Vor allem die CSD-Paraden im ganzen Land würden immer häufiger von rechten und ultra-rechten militanten Gruppen bedroht und angegriffen. Kein Wunder also, dass der CSD-Umzug von Köln an diesem Sonntag (6. Juli) unter verstärktem Polizeischutz und dem trotzigen Motto stand: <strong>&#8220;Nie mehr leise!&#8221;</strong></span></p>
<p>Es überrascht nicht, dass die Entscheidung Klöckners als Tiefschlag gegen Minderheiten gewertet wurde. In jedem Fall gilt sie als ein &#8220;illiberaler&#8221; Fußabdruck der Unions-Rechten in der schwarz-roten Koalition. Dass der bekennend rechtskonservative CDU-Kanzler Friedrich Merz den Schritt mit dem Hinweis goutierte, der Reichstag sei doch &#8220;kein Zirkusdach&#8221;, tat nichts dazu, die Wogen zu glätten; auch nicht, dass SPD-Chefin Bas sich&nbsp; dem Flaggenbann anschloss. Und seit die als liberal geltende CDU-Familienministerin Prien die Gender-gerechte Sprache in ihrem Amtsbereich verbot, fürchten Angehörige der LGBTQ-Gemeinschaft, dass die über Jahrzehnte errichteten Dämme gegen Hass und Intoleranz jetzt brechen könnten.</p>
 [<a href="https://www.licht-und-schatten.eu/schwarz-rot-gold-gegen-den-regenbogen/">See image gallery at licht-und-schatten.eu</a>] 
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 11px;"><em>Somewhere under the rainbow &#8211; CSD in München</em></span></p>
<p><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">In einer Zeit, in der viele Länder und Städte </span><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">weltweit Fortschritte in der Gleichstellung der Geschlechter und der </span><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">sexuellen Orientierungen machen, müssen Entscheidungen mit solcher Symbolkraft als </span><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">Rückschritt wahrgenommen werden. Kritiker &#8211; nicht nur aus der politisch Linken &#8211; argumentieren, dass das Hissen der </span><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">Flagge ein wichtiges Zeichen der Solidarität und Unterstützung für die </span><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">queere Community wäre; besondere in einem Land, das sich als </span><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">demokratisch und pluralistisch versteht. </span></p>
<p><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">In Deutschland wird die Zahl der Angehörigen der LGBTQ-Gemeinschaft auf etwa sieben Prozent der Bevölkerung geschätzt. Bei den Transsexuellen gehen die Schätzungen von 0,2-0,5 Prozent aus. Würde diese Gruppe geschlossen eine entsprechende LGBTQ-Partei wählen, könnte sie immerhin mit einer Fraktion in Größe der Linken in den Bundestag einziehen. Dass LGBTQ-Gruppen </span><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">in deutschen Städten jährlich mit etwa 70 schrillen aber friedlichen und fröhlichen Paraden auf sich und die Ungleichbehandlung ihrer Gemeinschaft aufmerksam machen, stößt in konservativen Kreisen jedoch noch immer auf Ablehnung. </span></p>
<p><span data-tt="{&quot;paragraphStyle&quot;:{&quot;alignment&quot;:4,&quot;style&quot;:100}}">Zahlreiche Versuche, nicht nur aus der konservativen Ecke, die Einführung einer Gender-gerechten Sprache gesetzlich zu verbieten, sind bisher zwar gescheitert. Doch wird die als radikal empfundene Umgestaltung der deutschen Sprache mit Hilfe von Schulen, Hochschulen, Ämtern und Ministerien bei repräsentativen Umfragen weiterhin von bis zu 75 Prozent der Bevölkerung strikt abgelehnt. </span></p>
 [<a href="https://www.licht-und-schatten.eu/schwarz-rot-gold-gegen-den-regenbogen/">See image gallery at licht-und-schatten.eu</a>] 
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 11px;">Teilnehmerinnen an einem CSD in Hamburg</span></em></p>
<p>Doch ungeachtet dieses eher akademischen Streits haben Queere, Schwule oder Lesben durchaus Grund, sich massiv bedrängt zu fühlen. Immerhin gab es 2024 mit <span data-tt="{}">1499 Straftaten gegen ihre Gemeinschaft </span><span data-tt="{}">einen Anstieg um 50 Prozent. Die einzig positive Entwicklung: Die Bereitschaft, queer-feindliche Delikte zur Anzeige zu bringen, ist der Statistik zur Folge 2024 größer geworden.</span></p>
<p>Doch viele in der Gemeinschaft fürchten nun, dass die Entscheidungen von Klöckner, Bas und Prien erst ein Anfang sein könnten. Klöckner wies etwa Vorwürfe wegen ihrer Flaggen-Entscheidung mit dem schlichten Argument zurück, verfolgte Minderheiten gebe es doch überall auf der Welt. Klöckner im Interview mit T-Online: „Die meistverfolgte Gruppe weltweit sind übrigens Christen. Dann müsste ich auch an einem Tag im Jahr zum Beispiel die Vatikanflagge hissen&#8221;, meinte sie. &#8220;Bei uns (im deutschen Bundestag) weht eine Fahne: Schwarz-Rot-Gold“, meinte Klöckner. „Sie repräsentiert alles, wofür unser Grundgesetz steht: Freiheit, Menschenwürde – und eben auch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Keine Fahne steht über ihr.“</p>
<p><a href="https://www.licht-und-schatten.eu/projekt/die-illiberalen-und-der-csd/"><em>Eine Bilderserie zum Thema CSD finden Sie <strong>HIER</strong></em></a></p>
<p>________________________________</p>
<p><em>A few weeks after taking office, the new President of the Bundestag, Julia Klöckner (CDU), is showing her political teeth. As chairwoman of Bundestag debates, she not only takes a rigorous and almost military tone against rule violations by members of parliament. Now she has also announced that she will not allow the rainbow flag, which is regarded worldwide as a sign of peace and a symbol against the discrimination of ‘sexually different’ people, to be hoisted on the Reichstag on 26 July, Christopher Street Day-Parde in Berlin. The fact that the new SPD co-chair and former Bundestag president Bärbel Bas announced something similar for her new Ministry of Labour shortly afterwards also caused frowns within her own party. After all, Bas and her CDU predecessor Wolfgang Schäuble had always approved this symbolic act in the past. Is the Union – without resistance from the SPD – thus opening its expected culture war, following the example of the Trump administration in the United States? Is Friedrich Merz&#8217;s Union already seeking political proximity to the AfD? Critics see Klöckner&#8217;s party colleague Karin Prien&#8217;s announcement shortly afterwards of a ban on gender-neutral language in her department as an indication of this.</em></p>
<p>Queer people are not having an easy time in Germany at the moment. ‘Hate and agitation are on the rise, attacks on queer people are increasing,’ complained Federal Commissioner Sophie Koch on Saturday (4 July) before the Christopher Street Day parade in Cologne. ‘Every day, an average of at least six attacks on lesbian, gay, bisexual, transgender, intersex and other queer people are recorded,’ said her counterpart Sven Lehmann, citing the latest federal crime statistics. That is 50 per cent more than a year ago. CSD parades across the country in particular are increasingly being threatened and attacked by right-wing and ultra-right-wing militant groups. No wonder, then, that the CSD parade in Cologne this Sunday (6 July) was held under the defiant slogan: <b>‘Never silent again!’</b></p>
<p>It comes as no surprise that Klöckner&#8217;s decision was interpreted as a blow to minorities. In any case, it is seen as an ‘illiberal’ footprint of the Union right in the new Grand-Coalition. The fact that the right-wing conservative CDU chancellor Friedrich Merz approved the move, saying that the Reichstag was ‘not a circus tent,’ did nothing to calm the waters; nor did the fact that the new SPD leader Bas ended up supporting the flag ban. And since the CDU family minister Prien, who had previously been considered liberal, announced a ban on gender-neutral language in her department, members of the LGBTQ community fear, not without reason, that the barriers against hatred and intolerance that have been built up over decades could collapse.</p>
<p>At a time when many countries and cities around the world are making progress in gender equality and sexual orientation, such decisions with symbolic significance must be perceived as a step backwards. Critics, not only from the political left, argue that flying the flag would be an important sign of solidarity and support for the queer community, especially in a country that sees itself as democratic and pluralistic.</p>
<p>In Germany, the number of members of the LGBTQ community is estimated at around seven per cent of the population. Estimates for transsexuals range from 0.2 to 0.5 per cent. If this group were to vote en bloc for an LGBTQ party, it could enter the Bundestag with a parliamentary group the size of the Left Party. The fact that LGBTQ groups in German cities draw attention to themselves and the unequal treatment of their community with up to 70 flamboyant but peaceful and cheerful parades every year is still met with rejection in conservative circles.</p>
<p>Numerous attempts to legally ban the introduction of artificial, gender-neutral language have failed so far. However, representative surveys regularly show that up to 75 per cent of the population strictly reject what they perceive as a radical overhaul of the German language with the help of schools, universities, government agencies and ministries. And yet it is queer people, gays and lesbians who feel under massive pressure. After all, last year saw a 50 per cent increase in crimes against the LGBTQ community, with 1,499 offences reported. The only positive development is that people have become more willing to report queer-phobic crimes over the past year.</p>
<p>But many in the community fear that the decisions made by Klöckner, Bas and Priens could be just the beginning. Klöckner rejected accusations that her decision was directed against a persecuted minority, arguing that persecuted minorities exist all over the world. Klöckner said in an interview: &#8220;Incidentally, Christians are the most persecuted group worldwide. Then I would also have to fly the Vatican flag one day a year, for example.‘ ’We (in the German Bundestag) fly a flag: black, red and gold,‘ said Klöckner. ’It represents everything our constitution stands for: freedom, human dignity – and also the right to sexual self-determination. No flag stands above it.&#8221;</p>
<p><a href="https://www.licht-und-schatten.eu/projekt/die-illiberalen-und-der-csd/">you will find a new gallery of CSD-pictures <strong>here&nbsp;</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Toiletten-Ästhetik &#8211; Weg vom Plumpsklo</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 00:06:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Toiletten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom „Stillen Örtchen“ zum Design-Objekt Es ist noch nicht so lange her, da waren Toiletten bei uns nichts als eine Notwendigkeit. Man ging auf das „Stille Örtchen“, um sich – wie man es verlegen ausdrückte – „zu erleichtern“. Auf dem Land war es oft die enge, völlig schmucklose Holzhütte außerhalb des Hauses, mit dem berüchtigten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 class="western"><span style="font-family: Montserrat; font-size: 16px;">Vom „Stillen Örtchen“ zum Design-Objekt</span></h5>
<h5 class="western"><span style="font-family: Montserrat; font-size: 16px;">Es ist noch nicht so lange her, da waren Toiletten bei uns nichts als eine Notwendigkeit. Man ging auf das „Stille Örtchen“, um sich – wie man es verlegen ausdrückte – „zu erleichtern“. Auf dem Land war es oft die enge, völlig schmucklose Holzhütte außerhalb des Hauses, mit dem berüchtigten Brett oben drauf und einem großen Loch darin, das klassische „Plumpsklo“ eben, ohne jegliche Spülung, und natürlich ungeheizt. In ärmlichen Gegenden tat das „Häusl“, wie es die Bayern nennen, bis in die Nachkriegszeit und darüber hinaus seinen wichtigen Dienst. An Ästhetik dachte da niemand. Und die Zeitung, die man auf diesen Ort mitnahm, diente meist nicht zum Lesen</span></h5>
<p><span id="more-5457"></span></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.licht-und-schatten.eu/wp-content/uploads/2025/03/kreation-in-rot.jpg"></p>
<p><span style="font-family: Montserrat;">Die ersten bekannten Toiletten gab es bereits vor über 4.000 Jahren (Wikipedia). In der Indus-Kultur (ca. 2.600–1.900 v. Chr.) wurden Abwassersysteme mit steinernen Toilettenanlagen genutzt. Auch die alten Ägypter hatten fortschrittliche Klos mit Wasserspülung. Die Römer wiederum perfektionierten das System mit öffentlichen Latrinen und weitreichenden Abwasserkanälen. Doch das ist wiederum Jahrtausende her. In den dichtest besiedelten und ärmsten Regionen der Welt kennen zahllose Millionen Menschen heute noch immer keine Toilette. In Indien etwa, auf dem Land oder in den Slums, verrichten sie nach wie vor „das Geschäft im Freien“.</span></p>
<p><img decoding="async" src="https://www.licht-und-schatten.eu/wp-content/uploads/2025/03/Toiletten-fuer-Licht-und-Schatten-012.jpg"></p>
<p><span style="font-family: Montserrat;">In unseren Regionen sind Toiletten inzwischen weit mehr als nur funktionale Räume. Sie sind, von den meisten Gesellschaften allerdings gern ignorierte Zeugen der jeweils dominierenden Architektur und Kultur. Ihre Gestaltung spiegelt den Zeitgeist wider, vereint das Nützliche und Hygienische mit Ästhetik und beeinflusst damit unser Wohlbefinden und ist nicht selten ein Ort der Kommunikation, der vor allem von jüngeren Frauen gern genutzt wird. Vom minimalistischen Luxus moderner Designerbäder bis hin zu den kunstvollen Verzierungen historischer Sanitärräume: Toiletten könnten vermutlich Geschichten erzählen (wenn sie nicht gerade durch zu häufigen Missbrauch verstopft sind). </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><img decoding="async" src="https://www.licht-und-schatten.eu/wp-content/uploads/2025/03/Toiletten-fuer-Licht-und-Schatten-011.jpg"></span></p>
<h5 class="western"><span style="font-family: Montserrat;"><strong>Von der Latrine zur Designikone</strong></span></h5>
<p><span style="font-family: Montserrat;">Vom hölzernen Häusl zur Luxus-Toilette war es natürlich ein längerer Weg. Heute ist das &#8220;WC&#8221;, oder &#8220;00&#8221; oder das Klo in unseren Breiten ein durchdachtes Element der Innenarchitektur. Selbst kleinere Neubau-Wohnungen von weniger als 70 m² kommen kaum noch ohne Gäste-Toilette aus. Japanische High-Tech-Toiletten haben beheizte Sitze und erzeugen musikalische Klänge, um das als peinlich geltende Pinkel-Geräusch zu überdecken. Andere Stilrichtungen setzen auf Funktionalität. In Luxusrestaurants und Luxus-Bars werden Toilettenräume zu Erlebniswelten – mit stimmungsvollem Licht, hochwertigen Materialien und kunstvollen Wandverkleidungen. Auf der Grazer Mur-Insel etwa funkelte der Toilettenraum vor Jahren wie ein Sternenpalast für Wesen aus einer fernen Galaxie. In Wien konnte man in den 2000er Jahren in einer U-Bahnstation sein „Geschäft“ auf Sitzen in stilvollem, kaiserlichem Rot zu Walzerklängen von Strauß verrichten.</span></p>
<h5><img decoding="async" src="https://www.licht-und-schatten.eu/wp-content/uploads/2025/03/Toiletten-fuer-Licht-und-Schatten-004.jpg"></h5>
<h5 class="western"><span style="font-family: Montserrat;"><strong><span style="font-size: medium;">Ein Ort der Reflexion</span></strong></span></h5>
<p><span style="font-family: Montserrat;"><span style="font-size: medium;">Die Farben und Materialien eines Toilettenraums beeinflussen maßgeblich die Atmosphäre der Luxus-Klos. Heute spielt aber die Funktionalität die wichtigste Rolle. Berührungslose und Wasser-sparende Spülungen, intelligente Lüftungssysteme fördern nicht nur die Hygiene, sondern die Nachhaltigkeit.Toiletten sind nicht nur Orte der Notdurft – sie bieten auch Momente der Ruhe und Entspannung. In unserer hektischen Welt ist der Gang zur Toilette oft die einzige Pause im Tagesgeschehen; der Ort „zu dem der Kaiser allein hingeht“, wie uns früher erzählt wurde. Duftspender verwandeln dazu die früher übel riechende Kloake, das stinkende Pissoir in eine künstliche und hell beleuchtete Duftwelt, sauber und auf Hochglanz gehalten von einer adretten Klofrau (oder einem Klo-Mann) mit Mindestlohn. </span></span></p>
<p><a href="https://www.licht-und-schatten.eu/projekt/toiletten-aesthetik/"><span style="font-family: Montserrat;"><span style="font-size: medium;">Hier gehts zur Bild-Reportage „Toiletten-Ästhetik“</span></span></a></p>
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<h3>Toilet aesthetics</h3>
<h5><span style="font-family: Arial, sans-serif;">From a &#8220;quiet little place&#8221; to a design object</span></h5>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">It wasn&#8217;t so long ago that toilets were nothing more than a necessity</span> <span style="font-family: Arial, sans-serif;">here</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. You went to the &#8220;quiet little place&#8221; to &#8211; as we sheepishly put it &#8211; &#8220;relieve yourself&#8221;. In the countryside </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">it</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> was often </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">the </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">narrow, completely unadorned wooden hut outside the house, with the infamous plank as a seat and a</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> large hole in it: the classic &#8220;outhouse&#8221;, without any flushing, and of course unheated. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">In poor neighbourhoods </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">, the &#8220;Häusl&#8221;, as the Bavarians call it, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">did its essential job</span> <span style="font-family: Arial, sans-serif;">until the post-war period </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">and beyond.</span> <span style="font-family: Arial, sans-serif;">Nobody thought about aesthetics there. And the </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">newspaper that we took to this place was usually not </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">for </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">reading!</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Incidentally,</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">the first known toilets </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> existed over 4,000 years ago </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">(according to Wikipedia)</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. In the Indus civilisation (approx. 2,600-1,900 BC), sewage systems with stone toilets were used. The ancient Egyptians also had advanced flush latrines. The Romans </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">in turn </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">perfected the system with public latrines and extensive sewers. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">But that was thousands of years ago. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">In the most densely populated and poorest regions of the world, hundreds of millions of people up to this day still have no toilets. In India, for example, in the countryside or in many slums, they still have to &#8220;do their business in the open&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">In our regions, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">toilets </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">are </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">now </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">far more than just functional rooms. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">T</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">hey are</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">, however, often </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ignored </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">by most societies </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">as witnesses </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">to the dominant</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> architecture and culture. Their design reflects the spirit of the times, combines </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">the useful and hygienic </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">with aesthetics and </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">thus </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">influences </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">our well-being </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">and is often a place of communication that is particularly popular with younger women</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. From the minimalist luxury of modern designer bathrooms to the ornate decorations of historic washrooms: toilets </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">could probably </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">tell stories </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">(if they weren&#8217;t clogged with too much abuse)</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">.</span></p>
<h5><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">From latrine to design icon</span></strong></h5>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Of course, it was a long way from the wooden house to the luxury toilet. Today, the toilet, or 00 or the loo of yesteryear, is a well thought-out element of interior design. Even smaller new-build flats of less than 70 square metres can hardly do without a guest toilet. Japanese high-tech toilets have heated seats and produce musical sounds to cover up the embarrassing noise of peeing. Other styles focus on functionality. In luxury restaurants and luxury bars, toilet facilities become worlds of experience &#8211; with atmospheric lighting, high-quality materials and artistic wall panelling. On the Mur Island in Graz, for example, the toilet room sparkled years ago like a starry palace for beings from a distant galaxy. In Vienna in the 2010s, you could do your &#8220;business&#8221; in a metro station on seats in stylish red to the sounds of Strauss waltzes.</span></p>
<h5><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">A place of reflection</span></strong></h5>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">The colours</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">and materials</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> of a toilet room have a significant influence on the atmosphere </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">of luxury toilets</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Today, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">however, </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">functionality </span> plays<span style="font-family: Arial, sans-serif;">the most important </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">role. Touch-free </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">and water-saving </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">flushes, intelligent ventilation systems </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">not </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">only promote</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> hygiene, but also </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">sustainability</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. Toilets are not just places of necessity &#8211; they also offer moments of peace and </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">relaxation</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. In </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">our</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> hectic world, going to the toilet is often the only break in the day</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">; the place &#8220;where the emperor goes alone&#8221;, as we used to be told. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Fragrance dispensers transform the formerly foul-smelling cesspit, the stinking urinal, into an artificial and brightly lit world of scents, kept clean and shiny by a smart toilet attendant on minimum wage. </span></p>
<p>Click here <span style="font-family: Arial, sans-serif;">for the report &#8220;Toilet aesthetics&#8221;</span></p>
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